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Sonntags sowie an Feiertagen          bieten wir ab 9:30 Uhr ein reichhaltiges Frühstücksbüffet

Anmeldung erbeten                                            von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr Mittagstisch

täglich                             ab 17:30 Uhr wählen sie aus unserer Abendkarte.

Kulisse

In malerischer Kulisse zwischen Marktplatz und Kirche liegt der stattliche Klosterhof. Er war das Stadthaus der Stiftsdamen des Zisterzienserinnenklosters Gravenhorst. Bei kriegerischen Ereignissen und in unruhigen Zeiten suchten die Nonnen Schutz in den sicheren Mauern der Burgenstadt. Über das 3,5 km lange "Nonnenpättken" gelangten die Nonnen schnurgerade in den südwestlich gelegenen Klosterhof nach Bevergern. Auf Bevergerner Seite ist die 500 Meter lange ‚Allee’ der letzte historische Teil des Nonnenpättkens. In einer Urkunde des Klosters von 1487 wird die Allee als "Hilliger Weg" bezeichnet.

Im Jahre 1669 errichtete die Äbtissin Maria Etta Elisabeth von Westerholt (1656-1685) das Stadthaus der Stiftsdamen neu. Der Vorgängerbau an dieser Stelle, 1643 durch den Konvent unter Maria von Grothaus (1623-1656) von dem Bevergerner Bürger Johan Koip erworben, wurde bei dem Stadtbrand 1658 gänzlich zerstört. Dieses war aber nicht der erste Grundstückserwerb des Klosters in der Stadt Bevergern. Schon im Jahre 1488 kaufte die Äbtissin Oda von Snetlage (1483-1496) für 425 Gulden das ‚Hornsse Gut’.

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Am 09.11.2013 wurde das denkmalgeschützte Gebäude wieder neu eröffnet. Mit dem Ehepaar Wolfgang und Dagmar Wagner aus Riesenbeck wurden zwei motivierte Pächter mit langjähriger Gastronomieerfahrung gefunden. In renovierten Räumlichkeiten soll der Klosterhof für gesellige und erholsame Stunden sorgen.


Mit freundlicher Genehmigung von Heinz-Josef Reckers, Hörstel-Bevergern
(Kreisheimatbund Steinfurt e.V.)